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Wo ist München für Dich lebendig? Wo gehst Du hin, wenn Du sein willst und nichts sein musst? Wo begegnest du anderen – zufällig, ungezwungen und vielleicht auch mal Menschen, die anders sind als du? Wo fühlst Du dich wohl, weil Du dich nicht erklären musst?

Der Ort, den Du Dir jetzt vorstellst, ist für Dich sehr wahrscheinlich ein sogenannter ‚dritter Ort‘. Für uns sind das nischige, eigenwillige oder auch ganz alltägliche Orte – der Copy-Shop mit Kaffeemaschine, eine Kneipe mit kleinen Preisen oder ein öffentlicher Platz mit bequemen Bänken.

Dritte Orte – das ist kein Konzept, keine Regel, sondern ein Bedürfnis. Daher ist es wichtig, dass die Menschen selbst definieren, was ihre dritten Orte waren, sind oder sein könnten. Sie formen das soziale Gewebe unserer Stadt. Sie helfen gegen Einsamkeit. Sie stärken den Zusammenhalt. Und dennoch verschwinden sie, werden verdrängt, lohnen sich nicht mehr. Sie geraten in Vergessenheit oder werden vergessen, wenn über die Zukunft dieser Stadt gesprochen wird.

Das Dritte*Orte Archiv will solche Orte festhalten. Auch die, die bisher noch keine Aufmerksamkeit bekommen haben. Doch das geht nur gemeinsam. Mit Dir, mit Euch, für Alle.

Cafébar Mona

Zenetti Pils

Drehleier

Getränkequelle

Das ist erst der Anfang.. V

Das digitale Archiv wächst mit Dir.

Was Du hier siehst, ist erst der Anfang und ein kleiner Ausschnitt an Orten, die wichtig sind. Unter den "zu erforschenden Orten" findest Du beispielhaft Orte, die noch mit konservierten Dingen, einem kurzen Text, Fotos oder Videos erzählt werden können. Wir haben eine lange Liste mit mehreren hundert Orten, wenn Du Inspiration brauchst.

Kooperation: Das Dritte*Orte Archiv für meine Stadt, Viertel, Gemeinde oder Dorf anfragen. V

Seit Anfang 2024 werden die Bausteine und Formate des Dritte*Orte Archivs entwickelt und erprobt. Ende 2025 endet die Pilotphase und im Frühjahr 2026 folgt die Auswertung.

Danach werden kleinere und größere "Satelliten“ in Kooperation mit ganz unterschiedlichen Menschen, Institutionen, Gemeinden, Dörfern und Städten entstehen. In Zukunft soll es über München hinaus wachsen. Meldet Euch gerne bei Miriam Worek, wenn Ihr das Archiv einladen, kooperieren und Teil des Dritte*Orte Archivs werden wollt: hello@dritteortearchiv.com.

Was hat es mit dem *Sternchen auf sich? V

"Dritter Ort". Für wen bedeutet das eigentlich was? Das Sternchen macht Platz für mehr. Das * lädt ein und bietet Platz für die vielfältigen Bedürfnisse der vielen Menschen in dieser Stadt. Für jede:n kann ein das Bedürfnis nach einem dritten Ort etwas anderes sein. Viel mehr als Theorie, was sind dritte Orte für Dich?

Orte, die wichtig sind und sicher bleiben sollen V

Die Karte hält Orte und Dinge fest. Mitsamt Adressen und Beschreibungen. Sie macht sichtbar, was sonst leicht übersehen wird. Doch Sichtbarkeit ist nicht immer das, was gewollt ist. Manche Orte sind nur für Eingeladene, für Teile einer Gemeinschaft gedacht. Damit sie ein Safer Space sind und bleiben. Wir meinen damit Orte, an denen sich Menschen sicher und respektiert fühlen. Besonders Menschen, die oft Ausgrenzung oder Diskriminierung erleben, sollen sich zeigen und wohlfühlen können – ohne Angst vor Beleidigung, Gewalt oder Vorurteilen.

Das bedeutet, dass Du einen Ort zur interaktiven Karte beitragen kannst, ohne die genaue Adresse anzugeben.

Mehr als nur auf Deutsch V

Es fehlt. Es fehlt an mehreren Sprachen, Sprachen, die an Orten in unserer Stadt gesprochen werden und die diese Orte ausmachen.

Der Platz ist da, nur die Mittel nicht, um diese Webseite mehrsprachig zu gestalten. Das Archiv wünscht sich dennoch Beiträge auf anderen Sprachen, damit die dritten Orte unserer Stadt vielstimmig und vielsprachig erzählt werden.

German is not enough

There is a notable absence — an absence of the many languages spoken throughout our city, shaping its spaces. Yet they are missing from this website.

The space to create a multilingual website exists. But the funding does not. Still, we wish for it to be more than just German.

We welcome and invite contributions in multiple languages, so that the third places in our city can be shaped by many voices, in many tongues.